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Was ist eigentlich Trockeneisreinigung und wie funktioniert es?

 

Gereinigt wird mit Trockeneis-Granulat, bestehend aus festen Kohlendioxid. Die Pellets werden mit hoher Geschwindigkeit auf die zu reinigende Oberfläche gestrahlt. Die Verunreinigungen werden aufgrund mehrerer zusammen wirkender physikalischer Prozesse entfernt.

 

Der genaue Reinigungsvorgang – Was passiert wirklich?

 

Die Pellets (-78°C) kühlen die Oberfläche des zu reinigenden Objektes augenblicklich ab. Die anhaftenden verunreinigten Stoffe verspröden dabei und verlieren ihre Elastizität. Durch unterschiedliche Ausdehnungskoeffizienten von Verunreinigung und Trägermaterial entstehen an der Grenzschicht mechanische Spannungen. Direkt nach dem Auftreffen geht das Trockeneis in den gasförmigen Zustand über.

 

Was ist das Besondere am Trockeneis-Verfahren?

 

  • Nur die entfernten Rückstände müssen entsorgt werden
  • Kein Nachbehandeln oder Trocknen
  • Die gereinigten Maschinen oder Oberflächen können sofort wieder in Betrieb gehen
  • Kein Oberflächenabrieb, dadurch verlängerte Lebensdauer
  • Maschinen und Anlagen müssen zur Reinigung nicht demontiert werden
  • Kurze Stillstandzeiten

 

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Beim Trockeneisstrahlen wird die zu reinigende Oberfläche mit CO2 Pellets mit einem Druck von 2-16 bar und einer Geschwindigkeit von bis zu 300 m/sec. beschossen.

 

Hierbei spielen 3 Faktoren eine wichtige Rolle:

 

 

 

Der Sublimationseffekt

 

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Während der Kontaktzeit zieht sich die Verschmutzung durch die starke CO2- Unterkühlung (-78°C) zusammen und versprödet. Durch die entstandene Thermospannung löst sich die Schicht vom Grundmaterial. Mit Hilfe der Geschwindigkeit der nachfolgend auftreffenden Pellets wird die Beschichtung dann vollständig abgetragen.

 

 

 

Der kinetische Effekt

 

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Durch die hohe Aufprallgeschwindigkeit und die hohe Minustemperatur von 78°C wird der Schmutz schockgefroren und es bilden sich Risse, durch die die folgenden Pellets tiefer in den Schmutz eindringen können.

 

 

 

Der thermische Effekt

 

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Da die Verschmutzung im gefrorenen Zustand andere Eigenschaften besitzt, als im Normalzustand, wie z.B. höheres Gewicht und andere Dichte, verliert die Verschmutzung den Halt sowie die Verbindung zur Oberfläche und fällt ab.

 

z.B. Reinigung von Radkappen

 

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